parkrun funktioniert nur durch Freiwillige. Je klarer Rollen und Zuständigkeiten verteilt sind, desto entspannter läuft ein Eventmorgen.
Wichtige Rollen im Überblick
- Event Director (Standortleitung): ist die Hauptansprechperson für den Standort und kümmert sich auch um die Kommunikation mit der parkrun-Organisation und zuständigen Stadt- oder Gemeindestellen.
- Run Director (Laufleitung): organisiert den Morgen, begrüßt Teilnehmende und koordiniert das Team.
- Pre-event Setup (Streckenaufbau): baut die Strecke auf, zum Beispiel mit Pfeilschildern, Zielkanal und weiteren Markierungen.
- Post-event close down (Abbau): sammelt die Streckenschilder ein und packt das parkrun-Material zusammen.
- First Timers Welcome (Ersteinweisung): begrüßt Neulinge und Touristen und erklärt den Ablauf sowie wichtige Streckendetails.
- Funnel Manager (Zielkanal-Koordination): sorgt bei größeren parkruns dafür, dass die Zielenden im Zielkanal bleiben, und behält Zeitnahme- oder Tokenprobleme im Blick, etwa versehentliche Stoppuhr-Klicks.
- Timekeeper (Zeitnahme): stoppt die Zielzeiten.
- Finish Tokens (Zielmarken): gibt die Zieltokens in der korrekten Reihenfolge aus.
- Barcode Scanner (Barcode-Scan): scannt Barcodes und Zieltokens.
- Token Sorting (Token-Sortierung): sortiert die Tokens nach dem Lauf wieder in die richtige Reihenfolge.
- Marshal (Streckenposten): sichert kritische Punkte auf der Strecke und gibt Orientierung.
- Photographer (Fotos): dokumentiert den Eventmorgen mit Bildern für Community und Rückblick.
- Report Writer (Laufbericht): schreibt den Laufbericht für die parkrun-Webseite, oft mit Eventdaten (Teilnehmende, Bestleistungen, Meilensteine) und persönlichen Eindrücken.
- Communication (Kommunikation): kümmert sich um Social Media, die Veröffentlichung des Laufberichts und das Foto-Management.
- Tail Walker (Schlussläufer): bleibt am Ende des Feldes und sorgt dafür, dass niemand alleine zurückbleibt.
Tipps für neue Helfende
Wenn du helfen möchtest, melde dich einfach beim Team - sie helfen dir weiter. Es gibt normalerweise einfache Aufgaben für neue Freiwillige, also keine Scheu.
Gerade bei kleineren parkruns können Rollen kombiniert werden: Zum Beispiel kann der Tail Walker am Ende auch Schilder einsammeln, oder der Run Director kümmert sich zusätzlich um den Streckenaufbau.
Starte am besten mit einer Rolle mit klarer Anleitung, zum Beispiel Marshal oder Barcode Scanner. So lernst du den Ablauf ohne Zeitdruck kennen.
Warum Rollenrotation sinnvoll ist
Wenn Aufgaben regelmäßig wechseln, verteilst du Wissen im Team und verringerst die Abhängigkeit von Einzelpersonen. Das macht den Standort langfristig robuster.
Mehr Infos findest du in der parkrun-Helpdesk-Sektion zu Freiwilligen und Helferinnen: parkrun Helpdesk.
Wenn du ein neues Event aufbaust, hilft zusätzlich der Leitfaden zur Streckenplanung: parkrun-Streckendesign: Kursplanung, Kursformen und typische Fehler.